Wie vorher schon angekündigt wollte ich den Besuch des Machu Picchu's mal ein bisschen auf eine andere Art, nämlich von hinten machen und habe dies auch so getan. Die 170 Kilometer Anfahrt nach Santa Teresa sind vom Feinsten. Serpentinenstrasse hoch bis auf über 4300 Meter über Meer, Serpentinenstrasse runter auf 1800 Meter und zum Schluss 40 Kilometer unbesfestigte Strasse mit spektakulärer Aussicht auf den Río Urubanda.












In Santa Terese konnte ich wie in Lima von Roberto angegeben, mein Motorrad im "Cola de mono Canopy" sicher abstellen. Ich hab mich kurz umgezogen und mein kleiner Rucksack gepackt. Dann wurde ich von einem Taxi abgeholt und zur Bahnstation "Hydroelectrica" gebracht, wo ich gerade noch den letzten Zug nach Aguas Calientes erreicht habe. Alle Touristen die zum Machu Picchu wollen, müssen zuerst nach Aguas Calientes. So sieht das Dorf auch aus. Nebst überrissenen Preisen existiert das Dorf eigentlich nur aus Pizzerien und Souvenirläden. Wenn man die Hauptstrasse hochläuft, möchten die Restaurantbesitzer einem gleich in ihren Laden reinzerren. Ich hab mir dort den Eintritt und die Bustickets beschafft und ein Hotelzimmer genommen und bin früh schlafen gegangen. Eigentlich wollte ich im Eintritt auch den Besuch von Wayna Picchu einschliessen, doch diese Tickets waren leider vergriffen (es dürfen täglich nur 400 Personen diesen Berg besuchen).







Morgens um 05.30 Uhr sass ich bereits im Bus, der uns auf einer kurvenreichen Strecke zum Eingang vom Machu Picchu brachte. Bereits vor 06.00 Uhr war ich bereits in den Installationen. Gesehen hat man allerdings nicht viel um diese Zeit; der Nebel war sehr präsent.
Machu Picchu ist einer der bekanntesten und meist besuchten touristischen Atraktionen von ganz Südamerika. Obschon Massen von Touristen die Anlage betreten, verteilt sie sich recht gut und es kommt nicht zu grossen Gedrängen. Ich weiss natürlich nicht, wie das in der Hauptsiaison (Juni - Oktober) aussieht.
Ich habe schon einige Mayaruninen besucht und ich muss sagen, Machu Picchu ist nocheinmal etwas ganz anderes und ein Besuch lohnt sich. Vor allem der mystische Ort oder Hanspeter würde sagen der magische Ort macht es aus. Eindrücklich natürlich auch, die Art und Weise wie die Stadt konstruiert wurde und die Technik die angewendet wurde.
Strasse zum Eingang von Machu Picchu
Am Anfang war die Anlage und die Umgebung sehr eingenebelt
Doch dann hat sich die Kulisse, doch noch von einer anderen Seite gezeigt
Wenn man in Aguas Calientes übernachtet, ist der grosse Vorteil, dass man vor der grossen Masse, die aus Cusco anreist in der Inkastadt ist. Um 09.30 als die meisten Leute die Stätte betraten, fing es bereits an zu regnen und auch der Nebel war wieder präsent.
Ein Eindrucksvoller Besuch, an den ich gerne noch lange denken werde. Wenn man hier in der Zone ist, ist dieser Besuch sicher ein Muss.
Ich bin auf dem selben Weg wieder zurück nach Santa Teresa gereist und zurück nach Urubamba gefahren. Nun fehlt mir noch den Besuch von Cusco.
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